Digitalisierung-Glossar — Fachbegriffe in der Schweiz
Stand: Quellen: Suva, BFS, Verbände der Branche
- Definition
- Digitalisierung-Glossar — Sammlung der wichtigsten Fachbegriffe rund um Digitalisierungs-Tools in der Schweiz — von Normen und Verordnungen über technische Standards bis zu rechtlichen Grundlagen. Jeder Eintrag mit kurzer Definition und Verweis auf die autoritative Schweizer Quelle.
- Einträge:
- 7
- Sprache:
- Schweizer Hochdeutsch
- Stand:
- Mai 2026
- QR-Rechnung
- Seit 2020 gültiger Schweizer Standard für Zahlungsabwicklung. Ersetzt den alten Einzahlungsschein (ESR) durch einen Swiss-QR-Code, der alle Zahlungsinformationen enthält und per Banking-App eingescannt werden kann.
- MWST (Mehrwertsteuer Schweiz)
- Schweizer Konsumsteuer mit Normalsatz 8,1 % (seit 2024), reduziertem Satz 2,6 % und Sondersatz 3,8 % für Beherbergung. Unternehmen mit über CHF 100'000 Jahresumsatz sind MWST-pflichtig.
- eCH-Standards
- Verein eCH definiert E-Government-Standards in der Schweiz — u. a. eCH-0058 (eRechnung), eCH-0010 (Postadresse). Verbindlich für viele Behörden.
- Swissdec
- Zertifizierter Standard für die elektronische Lohnmeldung an AHV, Suva und Steuerverwaltungen. ELM 5.0 ist seit 2022 verpflichtend für gewisse Datenarten.
- GoBD-äquivalent CH
- In der Schweiz regelt OR Art. 957 die ordnungsgemäße Buchführung; die GeBüV (Geschäftsbücherverordnung) ergänzt elektronische Aufbewahrung über 10 Jahre.
- DSG (revidiertes Datenschutzgesetz)
- Seit 1. September 2023 in Kraft. Schweizer Pendant zur EU-DSGVO mit Meldepflicht bei Datenpannen, Recht auf Auskunft und erhöhten Bußen bis CHF 250'000.
- Schweizer Cloud-Hosting
- Datenhaltung in Rechenzentren auf Schweizer Boden — relevant für Berufsgeheimnisträger (Anwälte, Ärzte) und Unternehmen mit besonderen Personendaten nach DSG.
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