FAQ

Häufige Fragen zur Digitalisierung

Über 20 Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Digitalisierung Ihrer Firma — ehrlich, praxisnah und ohne Fachchinesisch.

Was bedeutet «Firma digitalisieren» konkret?

Digitalisierung bedeutet, analoge Geschäftsprozesse durch digitale Lösungen zu ersetzen oder zu ergänzen. Das reicht von der einfachen Umstellung auf digitale Rechnungsstellung bis zur vollständigen Automatisierung von Workflows. Für die meisten Schweizer KMU beginnt es mit drei Kernbereichen: Rechnungen digital erstellen und versenden (QR-Rechnung), Kundendaten zentral in einem CRM verwalten und Projekte sowie Arbeitszeiten digital erfassen.

Wie lange dauert die Digitalisierung eines KMU?

Das hängt vom Umfang ab. Den ersten Bereich (z.B. Rechnungsstellung) können Sie innert eines Tages digitalisieren. Eine umfassende Transformation mit CRM, Projektmanagement und Buchhaltung dauert typischerweise drei bis sechs Monate — nicht weil die Technik so lange braucht, sondern weil Ihr Team Zeit zur Eingewöhnung benötigt. Unser Rat: Starten Sie mit einem Bereich und erweitern Sie schrittweise. Mit Finito Pro sind die ersten digitalen Rechnungen in unter einer Stunde möglich.

Was kostet die Digitalisierung einer Firma?

Für ein typisches Schweizer KMU mit 1 bis 10 Mitarbeitenden liegen die Kosten zwischen CHF 600.— und CHF 1'500.— im ersten Jahr (Software-Lizenz + Einarbeitungszeit). Enterprise-Lösungen wie Abacus oder SAP Business One können deutlich teurer sein: CHF 10'000.— bis CHF 50'000.— für Implementierung plus laufende Lizenzkosten. Finito Pro bietet einen 14-tägigen Gratis-Test und danach faire monatliche Preise ab CHF 29.—.

Brauche ich einen IT-Berater oder kann ich es selbst machen?

Für Cloud-Lösungen wie Finito Pro, bexio oder Klara brauchen Sie keinen IT-Berater. Die Einrichtung ist selbsterklärend und dauert weniger als eine Stunde. Einen Berater empfehlen wir nur bei komplexen Anforderungen: Datenmigration aus Altsystemen, Integration mit bestehender ERP-Software, oder wenn Sie mehr als 20 Mitarbeitende gleichzeitig umschulen müssen.

Ist meine Daten in der Cloud sicher?

Ja — vorausgesetzt, Sie wählen einen seriösen Anbieter mit Schweizer Hosting. Moderne Cloud-Rechenzentren bieten weitaus bessere Sicherheit als ein lokaler Server im Büro: 24/7-Überwachung, redundante Systeme, automatische Backups, Verschlüsselung und professionelles Patch-Management. Finito Pro hostet alle Daten in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in der Schweiz.

Was ist die QR-Rechnung und brauche ich sie?

Ja, seit dem Wegfall der alten orangen (ESR) und roten Einzahlungsscheine ist die QR-Rechnung der einzige Schweizer Standard für Papier- und PDF-Rechnungen. Der QR-Code enthält alle Zahlungsinformationen und ermöglicht es dem Empfänger, die Zahlung per Banking-App zu scannen. Jede Rechnungssoftware, die Sie als Schweizer KMU nutzen, muss QR-Rechnungen gemäss SIX-Standard generieren können.

Was ist das revDSG und betrifft es mein KMU?

Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) gilt seit dem 1. September 2023 für alle Unternehmen in der Schweiz — auch Einzelfirmen und Vereine. Es verpflichtet Sie, transparent über Datenbearbeitungen zu informieren, ein Bearbeitungsverzeichnis zu führen und Datenschutzverletzungen zu melden. Verstösse können mit Bussen bis CHF 250'000.— geahndet werden. Wählen Sie Tools, die revDSG-konform sind und Ihnen die Compliance erleichtern.

Kann ich meine bestehenden Kundendaten importieren?

Ja. Die meisten modernen Business-Tools bieten einen CSV-Import. Exportieren Sie Ihre bestehende Kundenliste aus Excel, Outlook oder Ihrem bisherigen System als CSV-Datei und importieren Sie sie in die neue Lösung. Finito Pro unterstützt den Import von Kundendaten, Artikeln und Produkten per CSV. Die Zuordnung der Spalten erfolgt visuell — kein technisches Wissen nötig.

Was passiert, wenn ich mit dem Tool nicht zurechtkomme?

Deshalb sind kostenlose Testphasen so wichtig. Finito Pro bietet 14 Tage zum Ausprobieren — ohne Kreditkarte und ohne Verpflichtung. Wenn es nicht passt, verlieren Sie nichts ausser ein wenig Zeit. Wir empfehlen: Testen Sie das Tool mit einem echten Kunden und einem echten Projekt. Nur so merken Sie, ob es in Ihren Alltag passt.

Muss ich alle Mitarbeitenden gleichzeitig umstellen?

Nein, und wir raten sogar davon ab. Beginnen Sie mit einer kleinen Gruppe (2-3 Personen), die das neue Tool als Piloten nutzen. Sammeln Sie Feedback, passen Sie Workflows an und rollen Sie dann schrittweise auf das gesamte Team aus. Das reduziert Frustration und ermöglicht es, Probleme frühzeitig zu erkennen.

Welche Software ist die beste für Schweizer KMU?

Es gibt keine Einheitslösung. Für KMU mit 1 bis 20 Mitarbeitenden, die eine einfache All-in-one-Lösung suchen, empfehlen wir Finito Pro. Für Betriebe mit Fokus auf Buchhaltung und Treuhänder-Anbindung ist bexio eine gute Wahl. Für grosse KMU mit komplexen Anforderungen kommen Abacus oder SAP Business One in Frage. Klara eignet sich als kostenloser Einstieg für Einzelunternehmer.

Kann ich verschiedene Tools kombinieren?

Ja, aber mit Vorsicht. Jede Schnittstelle ist ein potenzieller Fehler- und Wartungspunkt. Wenn Sie ein CRM von Anbieter A, eine Rechnungssoftware von Anbieter B und ein Projektmanagement-Tool von Anbieter C nutzen, müssen Daten zwischen drei Systemen synchronisiert werden. All-in-one-Lösungen wie Finito Pro vermeiden dieses Problem von Anfang an.

Was ist mit Buchhaltung — brauche ich einen Treuhänder?

Das hängt von Ihrer Rechtsform und Grösse ab. Einzelfirmen mit einfacher Buchhaltung können vieles selbst erledigen — besonders mit Tools wie bexio oder Finito Pro, die eine Buchhaltungsvorbereitung bieten. GmbHs und AGs mit Revisionspflicht brauchen in der Regel einen Treuhänder. Aber auch dann vereinfacht digitale Buchhaltung die Zusammenarbeit massiv: Ihr Treuhänder erhält Zugriff auf Ihre Daten und muss nicht mehr Ordner voller Papierbelege durchsehen.

Funktionieren die Tools auch auf dem Smartphone?

Die meisten modernen Cloud-Lösungen sind responsiv — sie funktionieren auf Desktop, Tablet und Smartphone gleichermassen. Finito Pro bietet eine mobile-optimierte Ansicht, die besonders für die Zeiterfassung auf der Baustelle und das schnelle Erstellen von Rechnungen unterwegs nützlich ist. bexio und Klara haben ebenfalls mobile Apps.

Was ist, wenn die Internet-Verbindung ausfällt?

Cloud-Lösungen benötigen grundsätzlich eine Internetverbindung. In der Schweiz ist die Abdeckung mit 4G/5G und Glasfaser so gut, dass dies selten ein Problem darstellt. Für Baustellen in abgelegenen Gebieten bieten einige Tools eine Offline-Funktion: Daten werden lokal zwischengespeichert und bei Verbindung synchronisiert. Bei kritischen Geschäftsprozessen empfiehlt sich ein mobiler Hotspot als Backup.

Wie schütze ich mich vor Datenverlust?

Seriöse Cloud-Anbieter erstellen automatisch mehrfach redundante Backups — das ist einer der grössten Vorteile gegenüber einem lokalen Server. Finito Pro erstellt stündliche Backups an geografisch getrennten Standorten. Ihr Risiko eines Datenverlusts ist damit nahezu null — deutlich sicherer als eine lokale Festplatte ohne Backup-Strategie.

Kann ich die Software vor dem Kauf testen?

Ja. Finito Pro bietet eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. bexio bietet eine 30-tägige Testversion. Klara hat ein dauerhaft kostenloses Basispaket. Wir empfehlen, mindestens zwei Lösungen parallel zu testen und mit einem realen Anwendungsfall zu vergleichen.

Was ist der Unterschied zwischen ERP und Business-Software?

ERP (Enterprise Resource Planning) ist ein umfassendes System, das alle Geschäftsprozesse abbildet — von der Beschaffung über die Produktion bis zum Vertrieb. Business-Software wie Finito Pro deckt die wichtigsten Kernprozesse ab (CRM, Rechnungen, Projekte), ohne den vollen ERP-Umfang. Für KMU unter 20 Mitarbeitenden ist eine fokussierte Business-Software in 90 % der Fälle ausreichend — und deutlich günstiger als ein vollständiges ERP wie SAP Business One oder Abacus.

Wie wechsle ich von meiner aktuellen Lösung zu einer neuen?

Planen Sie den Wechsel in drei Phasen: Erstens, Datenexport aus dem alten System (die meisten Tools bieten einen CSV- oder Excel-Export). Zweitens, paralleler Betrieb für ein bis zwei Monate — nutzen Sie beide Systeme gleichzeitig, um sicherzugehen, dass nichts verloren geht. Drittens, vollständiger Umstieg nach erfolgreicher Validierung. Dieser Ansatz ist sicher und stressfrei.

Gibt es staatliche Förderung für Digitalisierung in der Schweiz?

Direkte Subventionen für KMU-Digitalisierung gibt es auf Bundesebene kaum. Allerdings bieten einige Kantone und Wirtschaftsförderungen Beratungsgutscheine oder vergünstigte Schulungen an. Innosuisse (ehemals KTI) fördert Innovationsprojekte, die auch Digitalisierungsvorhaben umfassen können. Der wichtigste «Fördermechanismus» ist jedoch der ROI der Digitalisierung selbst: Die Einsparungen übersteigen die Kosten in der Regel um ein Vielfaches.

Muss ich meine Website auch digitalisieren?

Eine professionelle Website ist Teil der digitalen Präsenz, aber nicht zwingend Teil der Geschäftsprozess-Digitalisierung. Wenn Sie bereits eine Website haben, konzentrieren Sie sich zunächst auf die internen Prozesse (Rechnungen, CRM, Projekte). Eine Website-Erneuerung kann ein späterer Schritt sein. Allerdings: Wenn Kunden online Termine buchen oder Anfragen stellen können sollen, lohnt sich die Integration von Website und CRM.

Was kostet es, wenn ich NICHT digitalisiere?

Das ist die eigentlich wichtige Frage. Manuelle Verwaltung kostet einen 5-Personen-Betrieb durchschnittlich CHF 12'000.— bis CHF 20'000.— pro Jahr an verlorener Produktivität. Dazu kommen indirekte Kosten: verspätete Rechnungen (Liquiditätsverlust), verlorene Kundenanfragen (Umsatzverlust) und ein unprofessioneller Auftritt (Image-Schaden). Die Frage ist nicht ob Sie digitalisieren, sondern wann.

Noch Fragen? Einfach ausprobieren.

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